mercredi 27 juillet 2011

Einführung von interaktiven Whiteboards: Revolution oder PR Kampagne ?

Forscherinnen der TU Braunschweig studierten die Einführung von interaktiven Whiteboards an einer Realschule in Braunschweig. Ihre Ergebnisse widersprechen in großen Teilen dem PR-Geschwätz der Whiteboard-Mafia, die in den Massenmedien von "Interaktion", "Zeitersparnis" und "Motivation" tönt.

PD Dr. Gabriele Graube und Susanne Kannenberg (beide TU Braunschweig, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Weiterbildung und Medien) haben eine Studie über die Einführung von interaktiven Whiteboards an einer Braunschweiger Realschule (485 Schüler/innen, 35 Lehrer/innen) von 2007 bis 2009 durchgeführt. Im Zentraum stand die Frage nach dem Mehrwert der Nutzung interaktiver Whiteboards im Unterrichtsalltag. Im Zeitraum von eineinhalb Jahren wurden Lehrer/innen und Schüler/innen an drei Terminen befragt. Im Beitrag "Revolutionieren digitale Whiteboards den Unterricht?" (Folio 02/2010, S. 36ff (PDF)) sind die wesentlichen Ergebnisse der Studie zusammengefasst. Diese sind auch deshalb lesenswert, weil sie sichin großen Teilen deutlich von dem tendenziösen Geseier der Whiteboard-Lobby unterscheiden.

Eine Zusammenfassung des Berichts ist auf Lehrerfreund zu finden.
http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/braunschweiger-studie-interaktive-whiteboards/3932

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